Familienverband der Familie v. Treskow
 


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Orte >Chateau Livron (1897-1907)

Das alte Schloss der Seigneurs de Livron in Vétraz-Monthoux bei Annemasse stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und bestach durch seine Lage unmittelbar vor den Toren Genfs, inmitten von Weinbergen und nahe der mondänen Vergnügungsorte Lausanne und Montreux. Der Dresdner Rennstallbesitzer Walter v. Treskow fand hier eine zweite Heimat, nachdem er Dresden 1896 wegen einer Ehebruchsaffäre Hals über Kopf verlassen musste. Am Ufer des Genfer Sees wurden derlei Dinge immer schon mit größerer Nachsicht behandelt, und so lebte er in Chateau Livron zurückgezogen mit der achtzehn Jahre jüngeren Catharina Härtel, einer Cousine seiner ersten Frau, die der damals weltgrößten Musikalienhandlung und Pianoforte-Fabrik Breitkopf & Härtel entstammte. Eine rechtsgültige Ehe wurde erst 1906 in Montreux geschlossen, als die in Lyon geborene gemeinsame Tochter Sophie Charlotte Helvetia (1897-1960) bereits neun Jahre alt war.


 

Nach der Legalisierung der Familienverhältnisse verkaufte Walter v. Treskow seinen Besitz am Genfer See und kehrte nach Deutschland zurück. Im ersten Weltkrieg diente er im deutschen Generalkommando in Brüssel, später und leitete er bis zu seinem Tode im Jahre 1923 das kleine Gestüt seines Bruders Alexander v. Treskow in Giesenbrügge (Neumark). Chateau Livron ging in Hände eines Redemptoristen-Ordens über und diente fortan als Kloster. Seit 2009 wurde der historische Bau modernisiert, baulich erweitert und in moderne Appartements aufgeteilt.