Familienverband der Familie v. Treskow
 


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Orte > Berlin Mitte (1780-1822)


Otto Sigismund v. Treskow (1756-1825) liess sich nach seiner abgeschlossenen kaufmännischen Lehre in Leipzig um 1775 in Berlin nieder, erhält 1781 das Bürgerrecht und eröffnete zunächst ein Geschäft für Galanteriewaren: Stoffe, Bänder und Seidenblumen. Dieser Laden befand sich im Erdgeschoss seines Hauses an den Werderschen Mühlen 7, nach heutigem Ortsverständnis zwischen dem Auswärtigen Amt und dem Staatsratsgebäude. Das Quarrée Brüderstrasse-Stechbahn-Werdersche Mühlen war unter Friedrich Wilhelm I. als erstes dreistöckiges Kauf- und Wohnhaus Berlins erbaut worden und war hauptsächlich im Besitz hugenottischer Familien. Im Erdgeschoß hatten die Häuser offene Bogenlauben mit Kaufläden, über denen sich zwei mit ionischen Wandpfeilern verzierte Wohngeschosse erhoben. Friedrich Nicolai berichtet, dass sich hier „alle Mittage die Kaufleute als auf einer Börse" versammelten. Mit Galanteriewaren gab Treskow sich auch bald nicht mehr zufrieden. Der Berliner Adresskalender von 1801 bezeichnete ihn bereits als „Banquier“.  Etwa zur gleichen Zeit hatte er die Schwester seines Vaters, Anna Henriette v. Tres(c)kow (1723-1805), aus einem elenden Hallenser Stift in sein Berliner Haus geholt, sicher nicht ohne Genugtuung, denn die Dame setzte ihren illegitimen Neffen als Testamentsvollstrecker ein.    



Als Otto Sigismund v. Treskow 1784 die Tochter seines ehemaligen Arbeitgebers Benjamin George (1739-1823) heiratete, war er in mehrfacher Hinsicht ein gemachter Mann, denn George gab seiner Tochter die vier Häuser Zimmerstrasse 84-87 mit der Destille „Zur Goldenen Kugel“ mit in die Ehe. Diese Häuser lagen unmittelbar am heutigen Checkpoint Charlie an der Ecke Friedrichstrasse/Zimmerstrasse. Im späten 18. Jahrhundert war dies  allerdings der Stadtrand, und man hielt sich im Hinterhof noch Tiere. Die „Goldene Kugel“ versprach sichere Einkünfte und rettete seinen Besitzer mehrmals über geschäftliche Pleiten hinweg, die infolge der Kriegsereignisse von 1806 und 1812/13 nicht ausblieben. Erst als Otto Sigismund v. Treskow 1812 aus Paris zurückkehrte und die Zukunft seiner Posener Güter mit dem Sieg über Napoleon halbwegs sicher erschien, verkaufte er 1813 seinen gesamten Immobilienbesitz in Berlin und siedelte nach Owinsk über.  

Dennoch hatte die Familie fortan mehr als nur einen Koffer in Berlin. Treskows Schwiegervater Benjamin George hatte 1785 das riesige Grundstück Friedrichstrasse 140-147 erworben, begrenzt von der Spree und der heutigen Georgenstrasse und seit 1925 Standort des Bahnhofs Friedrichstrasse. George errichtete hier 1796-1798 eine luxuriöse Mietskaserne für die gebildeten Stände, die sich vor allem bei Diplomaten und den Professoren der nahegelegenen Humboldt-Universität grosser Beliebtheit erfreute. Der Bau selbst sorgte in der Berliner Architektenwelt für größtes Aufsehen: David Gilly lieferte 1798 in der „Sammlung nützlicher Aufsätze und Nachrichten, die Baukunst betreffend“ eine minutiöse Beschreibung des neuen Hauses, dessen Ausmaße („352 Fuß lang und 52 Fuß tief“) für ein Berliner Bürgerhaus durchaus ungewöhnlich waren: „In diesem Gebäude sind überhaupt 101 heizbare Säle und Wohnzimmer, ohne die Kammern und Flure. Alles ist mit der vollkommensten Ordnung, Geschmack und Solidität ausgeführt.“


Maison George /Friedrich-Wilhelm-Institut, E. Baart 1824, SPK, Kupferstichkabinett Berlin

Im sogenannten Maison George in der Friedrichstrasse 138-141 lebten die Schwiegereltern Benjamin und Elisabeth George, Anna v. Treskows Schwester Susanne Jouanne und auch alle Treskowschen Familienangehörigen bei ihren Berlinbesuchen. Zum Grundstück gehörten die Wohnhäuser Georgenstrasse 17-19 sowie zwei kleine Fachwerkhäuser im Garten an der Spree, die in den Sommermonaten vermietet wurden und 1809 von Clemens Brentano in einem Brief an den Schwager Carl v. Savigny wie folgt beschrieben wurden: "Übrigens sind hier eine Art Wohnungen in der Stadt, wie ich sie nirgends sonst gesehen habe ... ein ganzes Haus von 7 bis acht schönen Zimmern und Küche, alles doppelte Fenster, mitten in einem reizenden großen Garten, worin ein schöner Tempel auf einer Anhöhe und wodurch die Spree fließt. Diesen großen Garten umgeben ähnliche Gebäude, von vielen anständigen Familien bewohnt, die wie auf dem Lande wohnen."



In das Haupthaus an der Friedrichstrasse und in die zugehörigen Gartenhäuser zogen nach und nach die Größen des geistigen Berlin ein: Johannes v. Müller (1804-1807), Heinrich Gentz (1804-1806), Alexander v. Humboldt (1806-1807), Johann Gottlieb Fichte (1807-1814), Georg Carl v. La Roche, Bettina v. Arnim mit ihren Kindern (1817-1819), Rahel Varhagen v. Ense (Sommer 1820), Peter Christian Beuth und Carl Friedrich Zelter (1820-1823). Für diplomatischen Glanz sorgte die schwedische Gesandtschaft mit ihrer Wohnung im George-Haus an der Friedrichstrasse 140: hier residierte 1799-1803 der Botschafter Lars Graf v. Engestöm, schwedischer Außenminister der Jahre 1808-1824, und bis 1808 sein Nachfolger Karl Gustav v. Brinkmann. Rosalie Gräfin v. Engeström blieb auch in der Wohnung, nachdem ihr Ehemann 1803 Berlin verlassen musste, und lud als politische Salonnière u.a. Friedrich v. Gentz, Pauline Wiesel und Germaine de Stael in ihre Räume. Jeden Sonntag sah sie bei sich ihren Neffen, den Kadetten Graf Dezidery Chlapowski, der sich auch in späteren Jahren als Napoleons Ordonanzoffizier und einer der Helden des polnischen Aufstandes von 1831 an seine Besuche erinnerte: „Meine Tante Frau Gräfin Engeström, geb. Chlapowska, bei der ich jeden Sonntag in Berlin zu Tisch war, wohnte in einem Treskow’schen Hause.“ Im Herbst 1804 empfing Gräfin Engeström mit größter Herzlichkeit den französischen Marschall Géraud Christophe Michel Duroc in ihrer Wohnung, der dem preußischen Hof die Nachricht von der bevorstehenden Krönung Napoleons überbringen sollte und im offiziellen Berlin nur mit eisiger Kälte aufgenommen wurde.

Seit 1804 lebte der Architekt Heinrich Gentz im George-Haus an der Friedrichstrasse, soeben zurückgekehrt aus Bad Lauchstädt und von der Baustelle des Weimarer Stadtschlosses, wo er 1801-1804 die schönsten Innenräume des deutschen Klassizismus geschaffen hatte. In der neuen Berliner Wohnung traf er sich regelmäßig mit seinem Bruder Friedrich v. Gentz und dessen Schwiegervater David Gilly sowie mit den Architektenfreunden Karl Friedrich Schinkel, Martin Friedrich Rabe und Louis Catel. Gemeinsam entwarfen die vier Gilly-Schüler hier einen auf zehn Bände angelegten „Architektonischer Ratgeber“, der allerdings nie gedruckt wurde. Heinrich Gentz schrieb im George-Haus sein 1806 erschienenes „Architektonisches Elementarbuch“ und widmete sich neben der Lehrtätigkeit an der Bauakademie der Fertigstellung des von David Gilly begonnenen Gutshauses Steglitz.
Im Gartenhaus erläuterte Johannes v. Müller 1806/1807 derweil seinem Nachbarn Alexander v. Humboldt die philosophischen Grundsätze Johann Gottfried Herders und nahm so Einfluss auf die hier entstandenen Ideen zu einer Physiognomik der Gewächse (1806) und Ansichten der Natur (1808). Müller, Humboldt, der gegenüber in Friedrichstrasse 103 ansässige Prinz Louis Ferdinand v. Preußen und die konservative Opposition gegen Napoleon trafen sich im George-Garten zur Diskussion der prekären politischen Lage Preußens. Am 20. November 1806 wurde Müller zu einer Privataudienz bei Napoleon im Berliner Schloss geladen und wechselte das politische Lager. Alexander v. Humboldt zog seine eigenen Schlüsse aus der Napoleonischen Ära: Er hasste Berlin, sehnte sich zurück nach der Freiheit Südamerikas, verließ selten und ungern seinen Garten und vertrieb sich die Zeit mit Schriftstellerei und erdmagnetischen Versuchen, für die sein eisenfreies Fachwerkhaus besonders geeignet war. Im September 1806 ließ er etwa seine Seelenfreundin Henriette Herz wissen, dass er "nächtlicher magnetischer Beobachtungen wegen" auf ein Zusammentreffen mit ihr und dem "vortrefflichen" Philosophen Schleiermacher verzichten müsse. Stattdessen verließ er sieben Tage und Nächte sein Gartenhaus nicht, um alle halbe Stunde die Messergebnisse notieren zu können. Ein weiterer Fluchtpunkt waren die Sterne: Am 19./20. Dezember 1806 verbrachte Humboldt gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Jabbo Oltmanns und dem Herzog Karl August v. Sachsen-Weimar die halbe Nacht im George-Garten, um dort durch ein magnetisches Fernrohr ein seltenes Polarlicht zu beobachten. Johann Georg Fichte schließlich schrieb im Winter 1807/08 im Georges Gartenhaus seine „Reden an die deutsche Nation“ nieder, 1814 starb er in seiner neuen Wohnung im dritten Stock des George-Hauses: „Er wohnte im dritten Portal des Hauses, gegen die Weidendammbrücke hin, zwei Treppen hoch.“

In eines der Gartenhäuser zog der nachmalige Begründer der Bauakademie Peter Christian Beuth, bei dem fortan der befreundete Karl Friedrich Schinkel ein- und ausging. Als Beuth 1817 auszog, folgte ihm Bettine v. Arnim mit ihrer Kinderschar: "Wie ein Feenpalast" kam ihr die neue Bleibe in der Georgenstr. 17 vor, es gab Platz für ein Klavier und eine Badewanne im Erdgeschoß - "Hier bin ich wie in einem Königreich. George war schon zweimal bei mir, um zu erfahren, ob ich es den Winter behalten will." Aus ihrem stillen Gartenhaus schrieb sie einige der anrührendsten Briefe an ihren meist abwesenden Mann Achim, wie etwa am 8. August 1817: "Ich komme nach Hause, finde Deinen Brief vom 31. Juli, und obs gleich 11 Uhr in der Nacht ist, will ich Dir noch sagen, wie Du, nur Du ganz allein in Herz, Augen, Mund und Hand geborgen bist. Ich kenne kein Gesetz, was mich an Dich bindet, außer der Liebe ... unser kleines Häuschen hat so viel Angenehmes, es wird Dir gewiß recht wohl darin gefallen". Die stete Geldnot trieb Bettine schließlich wieder aus dem Haus: der Vermieter Benjamin George wollte 212 Taler Miete für das Winterhalbjahr, zudem hatte sie bei aller Freude an dem Garten immer Angst, eines ihrer Kinder könnte in die Spree fallen und ertrinken. Auf die Arnims folgte die kränkelnde Rahel Varnhagen v. Ense, die im Juli 1820 an die befreundete Gräfin Karoline v. Schlabrendorf schrieb: „Doch bin ich seit heute getroster: weil ich ein paar Zimmer im George’schen Garten, der an der Spree liegt, als Absteigequartier habe. Und Luft, Grünes, Wasser, Leben - welches auf dem Schiffbauerdamm ist - mich gleich heilend berührt, und mir wirklich so nöthig als Athemluft ist.“ An Pfingsten 1820 zieht Carl Friedrich Zelter in die Georgenstr. 19: in einem Brief an Goethe berichtete er nicht nur über die Faust-Aufführung im Palais Radziwill, sondern auch über seine neue Wohnung: „Daß in diesem Hause für weimarische Freunde wieder Platz seyn wird, wollen wir anzudeuten nicht vergessen haben, und der große Garten ist köstlich!“ Um ausreichend Platz für die Chorproben zu haben, ließ er im ersten Stock zwei Zimmer zu einem Musiksaal zusammenlegen.

Noch über fünfzig Jahre später, am 4. Juli 1857, ließen Alexander v. Humboldt und Karl August Varnhagen v. Ense diese für so viele Vertreter der Berliner Klassik wegweisenden Jahre in Benjamin Georges Garten mit Belustigung Revue passieren: „Humboldt erzählte gestern auch von der Zeit, wo er in einem Seitenhause des George’schen Gartens wohnte, und so emsig in seinen magnetischen Beobachtungen war, daß er einmal sieben Tage und Nächte hintereinander ohne gehörigen Schlaf jede halbe Stunde in dem Magnetenhäuschen nachgesehen, wie der Stand der Dinge sei; weiterhin wechselte er dann mit Stellvertretern ab. Das war 1807, grade vor fünfzig Jahren; ich habe das Magnetenhäuschen damals oft gesehen, wenn ich Johannes v. Müller, der auch in einem Gartenhause mitten im Garten wohnte, zu besuchen pflegte. Wenn der alte George – reicher Branntweinbrenner – seinen Garten Fremden zeigte, erzählte Humboldt weiter, so versäumte er nicht, auch mit seinen ‚Gelehrten‘ zu prahlen: ‚Hier habe ich den berühmten Müller, hier den Humboldt, hier auch den Fichte, der aber nur ein Philosoph sein soll.‘“


Haus und Garten in der Friedrichstrasse gingen 1820 in den Besitz von Anna Sara v. Treskow und ihrer Schwester Susanne Louise Jouanne über, die das gesamte Areal 1822 für 135.000 Taler an den preussischen Staat verkauften. Die Regierung wollte in dem Haus die 1795 gegründete „Pepinière“ unterbringen, ein der Charité angegliederte Schule für Militärarzte. Die noch im Haus wohnenden Mieter blieben bis zum Ablauf ihres Vertrages, die meisten zogen aber bis zum 1. April 1824 aus. Als „Medicinisch-chirurgisches Friedrich-Wilhelm-Institut“ stand das Maison George noch bis zum Ende des ersten Weltkriegs und wurde erst für den Neubau des Bahnhofs Friedrichstrasse (1919-1925) abgerissen. Der klägliche Rest des ehemaligen Georgengartens besteht  heute aus dem dreieckigen Bahnhofsvorplatz an der Ecke Georgen-, Charlotten- und Neustädtische Kirchstraße. Hier markiert immerhin ein Brunnen mit Bänken die Stelle, an der ehemals der Freundschaftstempel stand. Ein anderer Zipfel des Gartens, das sogenannte Spree-Dreieck, wurde erst 2008 mit einem Hochhaus bebaut.


 

Der Georgegarten war ein öffentlich zugänglicher Park mit Kanälen, aufgeschüttetem Hügel und Freundschaftstempel, über den Friedrich Nicolai 1786 schrieb: "Er ist ziemlich groß, und hat ein am Wasser angenehm liegendes Lusthaus. Hinter demselben liegen zwey große mit Bäumen umpflanzte Wiesen, welche nebst der benachbarten Spree, die Aussicht ländlich reizend machen." Aus alten Stadtplänen erschließt sich der tiefere Zauber dieses Ortes, denn der Freundschaftstempel lag in direkter Sichtachse der benachbarten, 1712 von Andreas Schlüter erbauten Freimaurerloge Royal York de L'Amitié an der Ecke Charlotten- und Neustädtische Kirchstraße. Als die Schwiegereltern George am 14. August 1810 Goldene Hochzeit feierten, zogen die über zweihundert anwesenden Gäste zum Souper in einer Prozession aus dem Haus in der Friedrichstraße durch den erleuchteten Garten über eine nur für diesen Zweck gebaute Brücke in den Gartensaal der Freimaurerloge, der mit Deckenbildern, plastischen Figuren in Lebensgröße und allegorischen Reliefs der Tugenden geschmückt war. Dreihundert bedürftige Mitglieder der französischen Gemeinde wurden an diesem Tag ebenfalls zum Festessen eingeladen, und selbst König Friedrich Wilhelm III.  hatte dem Rentier George „eingedenk der Verdienstlichkeit, die er sich in seinem Wirkungskreise erworben hat“ ein Glückwunschtelegramm geschickt.



 

Maison George (Friedrichstrasse/Georgenstrasse), Spreeseite,
seit 1824 Friedrich-Wilhelm-Institut

Die imposanten Sandsteinsarkophage der Familie George gehören noch heute zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Französischen Friedhof an der Chausseestrasse. Hier ist in sieben Zeilen etwas über die Lebensessenz des ebenso ehrgeizigen wie spendablen Benjamin George zu lesen, dessen Garten so viele seiner Besucher und Bewohner in höhere Sphären entführt hatte: "Naquit le 22 Novembre 1739, Mort le 13 Janvier 1823. Citoyen utile et religieux. Exemple d'amour conjugal. Bon pére, Ami et bien faiteur des pauvres. Sa mémoire réfléra en bénédiction."