Familienverband der Familie v. Treskow
 


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Orte > Gizyn (Giesenbrügge), 1897-1926

Das Gut Giesenbrügge im Kreis Soldin (My?libórz) war bereits durch viele Hände gegangen, als es 1897 von Alexander v. Treskow-Friedrichsfelde (1856-1939) übernommen wurde, der im gleichen Jahr das elterliche Gut Chodowo bei Kutno verkauft hatte. Treskow erwarb das 915 Hektar große Gut aus dem Nachlass von Heros v. Borcke (1835-1895), der als Major der Nord-Virginia-Armee am Amerikanischen Bürgerkrieg teilgenommen hatte. Borcke zog in Giesenbrügge angeblich bis zu seinem Lebensende die Flagge der Konföderierten auf. Das spätbarocke Herrenhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lag in einem sechs Hektar großen Park am Rande der Soldiner Seenplatte. Friedrich Wilhelm I. hatte den von holländischen Kolonisten gegründeten Ort in der Neumark 1730 besucht und die Dorfschule inspiziert - Adolph Menzel hielt diese Szene 1858 in einem populären Bild fest. Nach dem ersten Weltkrieg bis zum Jahre 1926 versuchte Alexanders Bruder Walter v. Treskow (1855-1923), der 1890 bereits die Dresdner Rennbahn begründet hatte, in Giesenbrügge einen eigenen Rennstall aufzubauen.

Die Bewirtschaftung von Giesenbrügge erwies sich in der Zwischenkriegszeit als schwierig und unrentabel. 1926 wurde das Gut an die Preußische Ansiedlungskommission verkauft und in den Jahren bis 1929 für protestantische Familien aus dem Raum Oldenburg, dem Emsland und Westfalen parzelliert. Das Gutshaus wurde fortan bis 1974 als Schulgebäude genutzt und 1975 abgetragen.