Familienverband der Familie v. Treskow
 


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Orte > Morasko (1857-1900)

Das 10 Kilometer nördlich von Posen gelegene Morasko gehört nicht zu den alten Familiengütern, grenzt aber unmittelbar an Chludowo und Radojewo. Die Gutswirtschaft mit dem Nebengut Glinno wurde 1857 von dem 18-jährigen Gustav Adolph v. Treskow-Owinsk (1839-1909) erworben, der aus dem Owinsker Erbe bereits Choinica und Knischin erhalten hatte, so dass eine neue Gutsherrschaft mit insgesamt 2986 Hektar entstand. Obwohl Morasko ein schönes barockes Gutshaus aus dem Jahr 1783 besass, liess Gustav Adolph sich hier 1887 einen eklektizistischen Palast bauen, der unmittelbar an das alte Gebäude anschloss, was ein noch heute ein sehr merkwürdiges Bild ergab. Der neue Prunkbau war wenig gelungen und wohl auch um einiges zu teuer. Im Jahre 1900 kaufte der preussische Staat die Rittergüter Morasko und Biedrusko auf und legte hier den bis heute bestehenden Übungsplatz Warthelager an. Gustav Adolph v. Treskow setzte sich mit seiner Familie als Rentier zur Ruhe, er erwarb im April 1900 mit dem Verkaufserlös von Morasko die heute denkmalgeschützte Villa Bismarck in Dresden-Blasewitz.



 



Im Jahre 1914 wurde in Morasko ein Meteorit mit einem Gewicht von 77 kg gefunden, der vor 5000 Jahren auf die Erdoberfläche gestürzt ist. Das weitläufige Meteoritenfeld ist heute eine bekannte Sehenswürdigkeit. Morasko ist zudem Standort der neuerbauten naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Posen. Im bereits sanierten barocken Teil des Gutshauses und seinen Nebengebäuden ist heute ein Kloster für katholische Missionsschwestern untergebracht. Der neue Anbau des Gutshauses wurde von einem privaten Investor übernommen.