Familienverband der Familie v. Treskow
 


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Orte > Augustenhof (1907-1913)


Der heute verschwundene Augustenhof war kein landtagsfähiges Rittergut, sondern über Jahrhunderte ein Allodialgut des Ritterschaftlichen Amts Crivitz mit 220 Hektar, malerisch gelegen inmitten der Schweriner Seenlandschaft. Zum Gut gehörte der Hofsee, bis heute ein für seine Krebse und Hechte bekanntes Anglerparadies. Im 19. Jahrhundert hatte Augustenhof verschiedenen wohlhabenden Schweriner Kaufleuten gehört, zuletzt seit 1896 dem Hofmaurermeister und Kommissionsrat Franz Nieske. Der in Morasko bei Posen aufgewachsene Waldemar v. Treskow erwarb das Gut 1907, nachdem sein Vater in Dresden verstorben war und er selbst mit seiner jungen Ehefrau Vera v. Wuthenau einen neuen Haushalt gründen wollte.



Die Bewirtschaftung des kargen sandigen Bodens erwies sich für alle Besitzer als dauerhaftes Problem, es kam zu einer schnellen Folge von Besitzerwechseln. Waldemar und Vera v. Treskow hatten sich bereits kurz vor dem ersten Weltkrieg von Augustenhof getrennt und stattdessen für das ebenso große, aber offenbar lukrativere Rittergut Klinge bei Cottbus entschieden. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gutshaus Augustenhof teilweise zerstört, später wieder notdürftig aufgebaut und als Jugendkeller genutzt. Erst 1980 wurde das Gebäude vollständig abgetragen. Heute erinnert nur die riesige Winterlinde am ehemaligen Gutstor im Ortsteil Crevitz-Augustenhof an den früheren Standort des Hauses. Die einzigen erhaltenen historischen Ansichten des Guts finden sich in der 2012 im Schweriner Helms Verlag erschienenen Familienchronik von Christian Nieske: »… habe ich mir einen bedeutenden, festen Kundenkreis erworben« Der Weg einer Mecklenburger Handwerkerfamilie in den Jahren 1790 bis 1950.